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Antonio Tarver (* 21. November 1968 in Orlando, Florida) ist ein US-amerikanischer Boxer.
Mason Dixon

AmateurBearbeiten

1993 und 1995 gewann Tarver die US-Amerikanischen Meisterschaften im Halbschwergewicht. 1995 wurde er zudem in Berlin (unter anderem mit einem Sieg im Halbfinale über Wassili Schirow) Amateurweltmeister, im gleichen Jahr siegte er bei den Panamerikanischen Spiele in Mar del Plata, jedoch unterlag er bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 als Favorit diesmal im Halbfinale Wassili Schirow und gewann Bronze.

ProfiBearbeiten

1997 wurde Antonio Tarver Profi. Nach 16 Siegen unterlag er seinem Landsmann Eric Harding, ebenfalls ein ungeschlagener Rechtsausleger, der daraufhin Roy Jones Jr. erfolglos herausforderte.

Nach drei weiteren Siegen kam es zum Rückkampf mit Harding, den er durch technischen KO in der fünften Runde gewann.

Am 26. April 2003 gewann er durch einen Punktsieg über Montell Griffin die Weltmeistertitel der IBF und WBC. Die Gürtel waren vakant, da der vorherige Titelträger Roy Jones sie für einen Ausflug in das Schwergewicht niederlegte.

Da Jones aber weiterhin als wahrer Halbschwergewichtsweltmeister angesehen wurde, weil er seine Titel nicht im Ring verloren hatte, forcierte Tarver einen Kampf mit Jones. Dieser ließ sich provozieren und so kam es am 8. November 2003 zu diesem Prestigeduell. Jones, der nach seinem Ausflug ins Schwergewicht in seiner angestammten Klasse nicht mehr zu seiner Form fand, gewann nur knapp und durchaus umstritten nach Punkten, so dass schnell ein Rückkampf angesetzt wurde.

Bei dieser im Mai 2004 stattfindenden Begegnung gelang Tarver überraschend ein KO-Sieg und damit der Gewinn der WBC- und WBA-Titel. Wenig später wurden Tarver die Gürtel jedoch aberkannt, da er nicht gegen die Pflichtherausforderer der Verbände antrat, sondern stattdessen einen Kampf gegen den Jamaikaner Glen Johnson im Dezember des Jahres bevorzugte. Tarver verlor nach Punkten. Aber auch hier gab es den direkten Rückkampf, in dem Tarver sich dann wiederum durchsetzen konnte. Anschließend kam es nur dritten Begegnung mit Jones, die er ebenfalls nach Punkten gewann.

Sein nächster Kampf war am 10. Juni 2006 das Aufeinandertreffen mit Bernard Hopkins. Dabei musste er erstmals in seiner Profikarriere einen Niederschlag hinnehmen und verlor deutlich nach Punkten.

Am 12. April 2008 kämpfte Tarver nun gegen den Titelträger der IBF, Clinton Woods, und siegte.

Am 11. Oktober 2008 tratt er zu seiner ersten Titelverteidigung gegen Chad Dawson an. Dort verlor er seinen Titel nach einer einstimmigen Punktentscheidung. Im Mai 2009 kam es zu einem Rückkampf gegen Dawson, welchen er aber auch wieder klar nach Punkten verlor.

SonstigesBearbeiten

Im Frühjahr 2006 spielte er die Rolle des Schwergewichtsweltmeisters „Mason Dixon“ im Stallone-Film Rocky Balboa, durch die er große Berühmtheit erlangte.

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